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Für die Hundepension

       [Serge Clemens] 

       [Ein paar Bilder] 

 

Für die Hundeschule

       [Andrea Soboll]   

   

 

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Hundepension - Serge Clemens

 

Ich bin am 28 Oktober 1964 in Luxemburg geboren und habe bis Oktober 2007 in Luxemburg gelebt und gearbeitet.

Nach eine langjährigen Karriere in dem wohl überall bekannten Luxemburger Bankenbereich, habe ich mich entschlossen mein Hobby zum Beruf zu machen.

Aber eins ach dem anderen...

Auch wenn wir während meiner Kindheit in meinem Elternhaus einen Hund hatten, kam ich doch erst durch meine verstorbene Frau, sozusagen "auf den Hund". Sie war stolze Besitzerin eines Amerikanisch Kanadischen Schäferhundes namens King. Er war ein, seiner Besitzerin sehr treu ergebener Vierbeiner, und trotz meiner Unerfahrenheit mit sogenannten "etwas schwierigen" Hunden , bekam ich sehr schnell sein Vertrauen.

Nach King's allzu frühem Tode und nach ein paar Monaten der Trauer, haben wir beschlossen die zwei Weissen Prinz und Capo aus dem Hause Ronanke bei uns auf zu nehmen. Nach dem viel zu frühen Tod von Martin Faustmann, lernten wir auf einem unserer regelmässigen Besuche in der Eiffel den kleinen Weissen Sunny kennen. Meine Frau war sofort in ihn verliebt und da gab es kein Halten mehr und er wurde in die Familie aufgenommen.

Zwölf Jahre mit drei Rüden im Rudel haben mir so manche Erkenntnis im Verständnis der Hunde und eines Rudels gebracht. Durch die drei Weissen haben sich über die Jahre viele Bekanntschaften und einige Freundschaften mit anderen Besitzern von Weissen entwickelt, die ich nicht mehr missen möchte. Leider haben die "Drei" und meine Frau diese Welt, nacheinander zwischen 2005 und 2006 verlassen.

Für mich war klar, dass eine Zukunft ohne Hunde nicht mehr möglich wäre. Canto, ein Weisser Schweizer Schäferhund, wurde dann 2006 mein vierbeiniger Gefährte. Nebst dieser neuen Aufgabe bohrte sich (dank einiger Gespräche mit meinem Tierarzt in Luxemburg) der Gedanke fest, dass das Aufbauen einer Hundepension mir ermöglichen würde in einer gewissen Weise das Hobby zum Beruf zu machen.

Als Vorbereitung habe ich bei mir Zuhause angefangen Hunde auf zu nehmen oder Hundesitting zu machen. Als zusätzliche Vorbereitung habe ich Seminare über Hundehaltung besucht und entsprechende Fachliteratur gelesen. Die Ermutigung und Hilfen von luxemburgischen (die mir nicht vergessen gehen) und deutschen Freunden haben es erleichtert diesen Schritt im schönen Niedersachsen (jeder Ort dieser Welt ist schön, wenn man die Augen dafür aufmacht) zu verwirklichen.

Meine Erfahrungen haben mich zu Schlussfolgerungen gebracht, wie sie perfekt im Buch "Verständnis für Hunde" von Rainer Brinks beschrieben werden.

Deshalb begrenze ich meine Ambitionen für meine Pension darauf "den Hund, Hund sein zu lassen" und ihm bei seinem Aufenthalt bei uns, einfach "Ein zweites Zuhause zu bieten".